Darmkrebsmonat März 2021

Bewegen Sie sich – gehen Sie zur Darmkrebsvorsorge!

Im Darmkrebsmonat März 2021 engagieren sich die Gastro- Liga und die Stiftung LebensBlicke für die Aufklärung und Information der Öffentlichkeit über Vorsorge und Früherkennung von Darmkrebs. In diesem Jahr steht der Darmkrebsmonat unter dem Motto „Bewegen Sie sich – gehen Sie zur Darmkrebsvorsorge!“.

Wird Darmkrebs frühzeitig erkannt, kann er in vielen Fällen gut behandelt und geheilt werden. Gutartige Krebsvorstufen wie Polypen im Darm können bei der Früherkennungsuntersuchung erkannt und entfernt werden, so dass Darmkrebs erst gar nicht erst entsteht.

Noch immer sterben in Deutschland etwa 25.000 Menschen jährlich an den Folgen einer Darmkrebserkrankung. Deshalb klären die Gastro-Liga und die Stiftung LebensBlicke im Darmkrebsmonat März mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm über die Bedeutung einer frühzeitigen Vorsorge auf.

Kristin Otto Schirmherrin des Darmkrebsmonat März 2021

 ZDF-Sportmoderatorin Kristin Otto hat die Schirmherrschaft über den Darmkrebsmonat März 2021 übernommen.

„Darmkrebs vorzubeugen ist auf verschiedenen Wegen möglich. Die Darmspiegelung spielt zwar die entscheidende Rolle; es gibt aber im Vorfeld Maßnahmen, die bereits die Entstehung von Darmkrebs verhindern können“, sagt Kristin Otto. „Dazu zählt ganz besonders der Sport, für den ich als Befürworterin dieses Darmkrebsmonats stehe. Bewegung und Ernährung sind zwei Eckpfeiler in der Primärprävention auch vieler anderer Erkrankungen; bereits ein Mindestmaß an körperlicher Ertüchtigung pro Tag wie zum Beispiel eine halbe Stunde laufen senkt das Risiko deutlich, an Darmkrebs zu erkranken. Nutzen Sie die Möglichkeiten!“

Darmkrebs ist weltweit eine der häufigsten bösartigen Tumorerkrankungen. Wenn er und seine Vorstufen rechtzeitig erkannt werden, kann er allerdings gut behandelt werden. Regelmäßige Darmkrebs-Screenings werden insbesondere ab dem 50. Lebensjahr empfohlen. Ausreichende körperliche Bewegung und eine gesunde Ernährung können helfen, einer Krebserkrankung vorzubeugen.

Risikoadaptierte Früherkennung bald möglich

Die Gastro-Liga und die Stiftung LebensBlicke haben sich in der Vergangenheit erfolgreich dafür eingesetzt, dass nun bereits in deutlich jüngeren Jahren mit der Darmkrebsvorsorge begonnen werden kann. Mit der Einführung des Krebsfrüherkennungs- und Registergesetzes (KFRG) wurde der Paradigmenwechsel endgültig vollzogen: weg vom opportunistischen Screening hin zu einer persönlichen Einladung. Das nächste Ziel ist nun die Entwicklung genetischer Risikoprofile, wie sie derzeit in der wissenschaftlichen Erprobung sind. Diese werden in Zukunft eine präzise Vorhersage des persönlichen Darmkrebsrisikos ermöglichen.

Aufklärung zum immunologischen Stuhltest

Der immunologische Stuhltest ist bereits seit 2017 Bestandteil der Regelversorgung. Trotz guter Empfindlichkeit und relativ einfacher Handhabung kommt es aber immer wieder zu einer fehlerhaften Durchführung. Dies macht seine Auswertung unmöglich. Hinzu kommt, dass die Abklärungsquote durch eine Koloskopie nach einem positiven Stuhltest häufig zu spät erfolgt. Aus Sicht der Gastro-Liga und der Stiftung LebensBlicke ist es daher nötig, die Aufklärungsarbeit deutlich zu verbessern. Betroffene müssen klar darüber informiert werden, dass der Darmkrebs bei längerem Zuwarten (mehr als drei bis vier Monate) deutlich fortschreiten kann, wenn der positive Test ein Malignom zur Grundlage hat. Niederschwellige Angebote wie Online-Testanforderungen oder ein Testversand per Post zusammen mit der Einladung zur Vorsorgeuntersuchung sind Möglichkeiten, die Inanspruchnahme des Stuhltests weiter zu fördern.

Einladung zum Online-Vortrag "Chancen der Darmkrebsvorsorge 2021"

Im Rahmen des Darmkrebsmonat März informiert Prof. Dr. Wolfgang Fischbach, Vorsitzender der Gastro-Liga e.V., am 7. April 2021 von 17.00 bis 18.00 Uhr im digitalen Vortrag "Chancen der Darmkrebsvorsorge 2021" über die verschiedenen Möglichkeiten der Darmkrebsvorsorge und -früherkennung.

Der Zugang ist zum Vortrag ist kostenfrei, eine Registrierung ist nicht notwendig.

Sie können per Computer, Tablet oder Smartphone unter dem Link  https://global.gotomeeting.com/join/846823397 teilnehmen.

Altenativ können Sie sich auch über ein Telefon einwählen:
Deutschland: +49 891 2140 2090 | Zugangscode: 530-423-797

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und Stiftung LebensBlicke appellieren: Gehen Sie zur Darmkrebsvorsorge!

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn und die Stiftung LebensBlicke rufen in einem gemeinsamen Appell zur Vorsorge auf:

“Die COVID-19-Pandemie hält uns schon seit einem Jahr in Atem. Die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger beachtet die zum Teil einschneidenden Maßnahmen und die wichtigen AHA+L+A-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltag mit Maske + Lüften + Corona-Warn-App). Das verlangt allen viel ab, wie uns bewusst ist. Wir beobachten aber mit Sorge, dass Menschen aus Furcht vor einer Infektion mit dem Virus Vorsorgeuntersuchungen absagen oder das Angebot gar nicht erst wahrnehmen. Das kann mittelfristig besonders für den Darmkrebs schwerwiegende Folgen haben.

Dabei ist eines ganz sicher: Gerade in Arztpraxen und in Kliniken sind Hygiene- und Schutzstandards sehr hoch. Wir appellieren daher an die Bürgerinnen und Bürger: Nutzen Sie die Chance und gehen Sie zur Darmkrebsvorsorge! Nicht nur in der Corona-Pandemie gilt es, durch Vorsichtsmaßnahmen Leben zu retten. Auch die Darmkrebsvorsorge rettet seit vielen Jahren zuverlässig Leben – getreu dem Motto der Stiftung: Vermeiden statt Leiden!”

Gemeinsamer Appell: Gehen Sie zur Darmkrebsvorsorge!

Die Gesundheitsministerin des Landes Rheinland-Pfalz, Sabine Bätzing-Lichtenthäler, und Professor Dr. Jürgen F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke, Früherkennung Darmkrebs, rufen in einem gemeinsamen Appell zur Vorsorge auf:

“Die COVID-19-Pandemie hält das Land schon seit einem Jahr in Atem. Die Regelungen und Einschränkungen verlangen allen viel ab. Die große Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger jedoch beachtet die für viele einschneidenden, aber notwendigen Schutz- Maßnahmen wie die wichtigen AHA+L-Regeln (Abstand, Hygiene, Atemschutzmasken + Lüften).  Mit Sorge beobachten wir, dass Menschen aus Furcht vor einer Infektion mit dem Corona-Virus auch Arztpraxen und Kliniken meiden, wichtige Vorsorgeuntersuchungen absagen oder Angebote zur Früherkennung gar nicht erst wahrnehmen. Wenn es die Akutversorgung betrifft oder auch das frühzeitige Erkennen von Erkrankungen, kann das Vermeiden eines Arztbesuchs jedoch schwerwiegende Folgen haben. Ein Beispiel für eine wichtige Vorsorgeuntersuchung, die auch in der jetzigen Zeit nicht vernachlässigt werden sollte, ist die Darmkrebsvorsorge. Durch diese können bereits Vorstadien und frühe Darmkrebserkrankungen erkannt, behandelt und damit Leben gerettet werden. In den Arztpraxen und Kliniken sind Hygiene- und Schutzstandards sehr hoch, weshalb wir an die Bürgerinnen und Bürger appellieren: Nutzen Sie die Chance und gehen Sie zur Darmkrebsvorsorge! Nicht nur in der Corona-Pandemie gilt, durch Vorsichtsmaßnahmen Leben zu retten; auch die Darmkrebsvorsorge rettet seit vielen Jahren zuverlässig Leben, getreu dem Motto der Stiftung: Vermeiden statt Leiden.”

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Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung der Krankheiten von Magen, Darm und Leber sowie von Störungen des Stoffwechsels und der Ernährung (Gastro-Liga) e.V.

Friedrich-List-Straße 13
D-35398 Gießen

Telefon: +49 (0)641 97 48-10
Telefax: +49 (0)641 97 48-118
E-Mail: geschaeftsstelle(at)gastro-liga.de

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