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Darmkrebsmonat März 2019

Darmvorsorge rettet Leben!

Mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm klären die Gastro-Liga und die Stiftung LebensBlicke unter dem Motto „Darmvorsorge rettet Leben!“ auch im Darmkrebsmonat März 2019 über die Bedeutung einer frühzeitigen Vorsorge auf. 

Als diesjähriger Schirmherr unterstützt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Aufklärungsaktion.
Zum Grußwort von Bundesminister Jens Spahn

Wird er rechtzeitig erkannt, kann Darmkrebs sowie dessen Vorstufen gut behandelt werden. Dennoch sterben in Deutschland etwa 26.000 Menschen jährlich infolge der Erkrankung. 

Ab 2019 sind daher Änderungen bei den Früherkennungsprogrammen der gesetzlichen Krankenkassen geplant. Diese sollen die frühzeitige Erkennung fördern und somit zu einer verbesserten Behandlung beitragen.

Persönliche Einladung soll Teilnahme verbessern

Bisher sah das gesetzliche Früherkennungsprogramm eine vorsorgliche Darmspiegelung ab 55 Jahren vor. Alternativ können gesetzlich Versicherte kostenfrei alle zwei Jahre einen immunologischen Bluttest machen. 

Ist dieser Test positiv, führt der Arzt eine Darmspiegelung zur Abklärung durch. Die Kosten hierfür übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen. 

Ab April 2019 soll das Alter für eine Darmspiegelung bei Männern auf 50 Jahre gesenkt werden. Zudem werden persönliche Einladungen an die Versicherten versandt, um die Teilnahme am Vorsorgeprogramm zu verbessern. 

„Im Rahmen des neuen Darmkrebs-Screenings werden voraussichtlich ab Mitte des Jahres alle gesetzlich versicherten Frauen und Männer ab 50 Jahren regelmäßig von ihren Krankenkassen zur Darmvorsorge eingeladen. Wir möchten alle Eingeladenen ermutigen, diese Möglichkeit zur Früherkennung zu nutzen“, betont Prof. Jürgen Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke und Projektleiter der Gastro-Liga für den Darmkrebsmonat März.

Verbesserter Blutnachweis mithilfe immunologischer Stuhltests

Bei der Früherkennung spielt der Nachweis von Blut im Stuhl eine bedeutende Rolle. Alle gesetzlich Versicherten im Alter von 50 bis einschließlich 54 Jahren haben einmal pro Jahr Anspruch auf einen Stuhltest. 

Bereits seit 2017 werden neue immunologische Bluttests anstatt der bisher gebräuchlichen biochemischen Tests von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Der herkömmliche Test erkannte nicht nur menschliches, sondern auch tierisches Blut – zum Beispiel aus der Nahrung. Mit dem immunologischen Test dagegen kann nicht sichtbares (okkultes) menschliches Blut im Stuhl spezifisch nachgewiesen werden. 

Wer sich mehr über Darmkrebsvorsorge und –früherkennung erfahren möchte, hat dazu bei einer der zahlreichen Veranstaltungen der Gastro-Liga und Stiftung LebenBlicke Gelegenheit.

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