Darmkrebsmonat März 2020

Darmkrebsvorsorge schützt vor bösen Überraschungen!

Im Darmkrebsmonat März 2020 engagieren sich die Gastro- Liga und die Stiftung LebensBlicke für die Aufklärung und Information der Öffentlichkeit über Vorsorge und Früherkennung von Darmkrebs. In diesem Jahr steht der Darmkrebsmonat unter dem Motto „Darmkrebsvorsorge schützt vor bösen Überraschungen!“

Wird Darmkrebs frühzeitig erkannt, kann er in vielen Fällen gut behandelt und geheilt werden. Gutartige Krebsvorstufen wie Polypen im Darm können bei der Früherkennungsuntersuchung erkannt und entfernt werden, so dass Darmkrebs erst gar nicht erst entsteht.

Noch immer sterben in Deutschland etwa 25.000 Menschen jährlich an den Folgen einer Darmkrebserkrankung. Deshalb klären die Gastro-Liga und die Stiftung LebensBlicke im Darmkrebsmonat März mit einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm über die Bedeutung einer frühzeitigen Vorsorge auf.

Tom Buhrow Schirmherr des Darmkrebsmonat März 2020

Tom Buhrow, Vorsitzender der ARD und WDR-Intendant, hat die Schirmherrschaft über den Darmkrebsmonat März 2020 übernommen.

„Trotz enormer wissenschaftlicher Fortschritte ist die Kenntnis vieler Menschen über die vielfältigen Ursachen von Darmkrebs ebenso wie über die Vorbeugungsmaßnahmen eher gering. Die Forschung stärken und das Wissen zu den Menschen bringen ist daher eine zielgerichtete Aufgabe der Stiftung LebensBlicke wie auch der Gastro-Liga, die ich nachdrücklich unterstütze“, sagt Tom Buhrow.

Schirmherr Tom Buhrow
© WDR-Herby Sachs

Darmspiegelung jetzt schon früher möglich

Mit steigendem Alter erhöht sich das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken. Regelmäßiges Darmkrebs-Screening wird ab dem 50. Lebensjahr empfohlen. Seit April 2019 werden die bisherigen Altersgrenzen flexibler gehandhabt. Männer können schon ab dem 50. Lebensjahr eine Früherkennungsdarmspiegelung (Koloskopie) durchführen lassen, die von den gesetzlichen Krankenkassen getragen wird. Dies ist vor allem bei einer familiären Belastung mit Darmtumoren oder Darmkrebsvorstufen eine wichtige Neuerung.

Persönliche Einladung zur Darmkrebsfrüherkennung

Seit Inkrafttreten des Krebsfrüherkennungs- und -Register Gesetzes (KFRG) am 1. Juli 2019 laden die Krankenkassen alle Versicherten ab 50 Jahren zur Teilnahme am Darmkrebs-Screening mit einem persönlichen Brief ein. Eine solche Einladung erfolgt alle fünf Jahre, das heißt mit Erreichen des Alters von 50, 55, 60 und 65 Jahren.

Das gesetzliche Früherkennungsprogramm sieht eine Darmspiegelung oder einen immunologischen Bluttest vor. Mit dem sogenannten Okkultbluttest lässt sich Blut im Stuhl nachweisen, auch wenn es für das bloße Auge nicht sichtbar ist. Verstecktes Blut im Stuhl kann auch auf Krebsvorstufen im Darm hinweisen.

„Beschwerdefreiheit ist keine Garantie für einen gesunden Darm“, sagt Prof. Dr. Jürgen F. Riemann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung LebensBlicke und Projektleiter der Gastro-Liga für den Darmkrebsmonat März. „Gehen Sie zur Darmkrebsfrüherkennung. Lassen Sie einen Test auf verstecktes Blut im Stuhl oder eine Darmspiegelung machen, damit Sie keine böse Überraschung erleben.“

Wer mehr über Darmkrebsvorsorge und -früherkennung erfahren möchte, hat dazu bei einer der zahlreichen Veranstaltungen der Gastro-Liga und der Stiftung LebensBlicke Gelegenheit.

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