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Darmkrebsmonat März 2016

Hermann Gröhe
Bundesminister, Mitglied des Bundestages
Foto: Bundesregierung/Steffen Kugler

Darmkrebs ist vermeidbar – fast immer!

Unter dem Motto „Darmkrebs ist vermeidbar – fast immer!“ klären wir gemeinsam mit der Stiftung LebensBlicke sowie weiteren Organisationen im Darmkrebsmonat März bundesweit über Darmkrebs auf und informieren über Vorsorgeuntersuchungen.

Eine frühzeitige Erkennung verbessert die Heilungschancen bei Darmkrebs. Zudem können bei der Vorsorgeuntersuchung bereits die Vorstufen einer Krebserkrankung entfernt werden. Das Motto des diesjährigen Darmkrebsmonats ist deshalb „Darmkrebs ist vermeidbar – fast immer!“

Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe hat die Schirmherrschaft über unsere Veranstaltungen zum Darmkrebsmonat März 2016 übernommen.

Zum Grußwort von Bundesminister Gröhe 

Einfache Tests suchen nach Blut im Stuhl

Darmkrebs und seine Vorstufen führen in der Regel zu kleineren Verletzungen der Blutgefäße im Darm. Die geringen Mengen von Blut im Stuhl lassen sich mit bloßem Auge zwar nicht erkennen, können aber durch spezielle Tests nachgewiesen werden. 

Dabei untersucht der Arzt im Labor drei kleine Stuhlproben auf Blutspuren, die auf Darmkrebs hinweisen können. Die Kosten eines jährlichen Blutstuhltests werden ab dem 50. Lebensjahr von den Krankenkassen erstattet. 

Seit einigen Jahren setzen sich die Gastro-Liga und die Stiftung LebensBlicke zudem für die Aufnahme des sogenannten immunologischen Blutstuhltests in den Erstattungskatalog der Krankenkassen ein. Das neue Verfahren verläuft ähnlich wie bisherige Stuhltests. Allerdings lassen sich damit Darmkrebs und seine Vorstufen mit einer höheren Wahrscheinlichkeit erkennen. 

Darmspiegelung gibt Sicherheit

Ab dem 55. Lebensjahr haben Menschen in Deutschland Anspruch auf eine Darmspiegelung zur Darmkrebsvorsorge. Diese Untersuchung bietet die bei weitem größte Sicherheit, einen Darmkrebs oder seine Vorstufen frühzeitig zu erkennen. 

Allerdings nehmen nach wie vor nur wenige Menschen diese Möglichkeit wahr. Viele Menschen befürchten, dass eine Darmspiegelung unangenehm oder schmerzhaft ist. Wer möchte, kann vor der Spiegelung ein sanftes Betäubungsmittel bekommen. Auf diese Weise ist die Untersuchung in der Regel nicht zu spüren.

Ein zusätzlicher Vorteil der Darmspiegelung ist, dass der Arzt noch während der Untersuchung die Vorstufen des Darmkrebses entfernen kann. Die Darmspiegelung kann nach 10 Jahren einmal wiederholt werden, wenn die Erstuntersuchung unauffällig war.

Persönliche Einladung motiviert

2016 wird voraussichtlich das bereits 2013 beschlossene Krebsfrüherkennungsregistergesetz umgesetzt. Dadurch sollen vermehrt Menschen, die einen Anspruch auf eine Darmspiegelung haben, gezielt und frühzeitig zu einer Untersuchung eingeladen werden.

Veranstaltungen zum Darmkrebsmonat März

Das Veranstaltungsprogramm im Darmkrebsmonat März finden Sie im Gastro-Liga Veranstaltungskalender sowie bei der Stiftung LebensBlicke

 

Weitere Infos zum Thema Darmkrebs

In der Rubrik Unser Service stehen Ratgeber und Broschüren zu unterschiedlichen Themen kostenlos zum Download zur Verfügung. Darunter finden Sie auch einen Patientenratgeber zum Thema „Dickdarmkrebs“.

Video-Clip zum Thema Darmkrebsvorsorge und -früherkennung 

Empfehlungen zur Darmkrebsvorsorge und -früherkennung erläutert in einem  YouTube Videoclip der Stiftung LebensBlicke.

 

 

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