Ludwig-Demling-Medienpreis

Der Ludwig-Demling-Medienpreis

Seit 1999 vergibt die Gastro-Liga e.V. den nach nach ihrem Gründer und ersten Vorsitzenden benannten Ludwig-Demling-Medienpreis. Der Preis würdigt herausragende journalistische Arbeiten, die in wissenschaftlich korrekter und gleichzeitig publikumsverständlicher Weise über gastroenterologische Erkrankungen und deren Prävention berichten oder zum Verständnis der Verdauungsprozesse, des Stoffwechsels oder der Ernährung beitragen.

Der in diesem Jahr von der Takeda Pharma Vertrieb GmbH & Co. KG, Berlin, ausgestattete Preis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert und wird in den Kategorien Print und Elektronische Medien verliehen.

Die Preisträger 2016

Kategorie Print

Saskia Hödl und Heike Haarhoff wurden in der Kategorie Print für ihren Beitrag „Der Preis des Überlebens“ ausgezeichnet, der am 10. Januar 2015 in der taz erschienen ist.

Am Beispiel eines Medikamentes gegen Hepatitis C beschreiben die Autorinnen lesergerecht und spannend die Auseinandersetzung um den Preis neuer Arzneimittel und berücksichtigen dabei fair die verschiedenen Perspektiven von Patient, Arzt, Krankenkassen und Gesundheitspolitik. Die herausragende Weise, mit der Analyse, Fakten und journalistische Darstellung verwoben wurden, überzeugte die Jury.

Preisträgerin Heike Haarhoff (2.v.l.) mit Prof. Dr. Hartmut Mork, Ulrike Talkenberg (Takeda), Dr. Barbara Schwoerer und Prof. Dr. Tilman Sauerbruch
Foto: Gastro-Liga e.V./Sebastian Runge

Kategorie Elektronische Medien

Mit dem Ludwig-Demling-Medienpreis in der Kategorie Elektronische Medien wurden Dr. Tilman Hassenstein und Claudia Gromer-Britz geehrt. Sie erhielten die Auszeichnung für ihren Filmbeitrag „Neue OP bei Lebermetastasen“, gesendet am 13. Oktober 2015 im Gesundheitsmagazin „Visite“ des Norddeutschen Rundfunks.

Klar verständlich und hervorragend visualisiert beschreiben sie, wie zunächst die Durchblutung des erkrankten Leberabschnitts gedrosselt wird, der daraufhin schrumpft. Der gesunde Teil der Leber wächst dagegen schneller. Ist er groß genug, um die Leberfunktion alleine zu garantieren, wird der kranke Teil der Leber operativ entfernt. In ihrem Beitrag ist es Tilman Hassenstein und der Redakteurin Claudia Gromer-Britz hervorragend gelungen, sowohl die Chancen als auch die Grenzen dieser neuen Behandlungsoption differenziert darzustellen. Dabei verfallen sie nicht in Innovations-Begeisterung, sondern bleiben faktenbasiert. Das Fazit der Jury: Beispielhafter Medizinjournalismus.

Claudia Gromer-Britz und Dr. Tilman Hassenstein, Preisträger 2016 in der Kategorie Elektronische Medien
Foto: Gastro-Liga e.V./Sebastian Runge
Ludwig-Demling-Medienpreisträger 2016, Kategorie Elektronische Medien: Claudia Gromer-Britz und Dr. Tilman Hassenstein
Schirmherr, Jury- und Vorstandsmitglieder, Preisträger und Ausstatter des Ludwig-Demling-Medienpreises 2016 (v. l.): Prof. Dr. Tilman Sauerbruch (Vorsitzender), Prof. Dr. Joachim F. Erckenbrecht und Prof. Dr. Gerald Holtmann (Stv. Vorsitzende), Ulrike Talkenberg (Takeda Pharma Vertrieb GmbH & Co. KG), die Preisträger Heike Haarhoff (taz), Claudia Gromer-Britz (NDR) und Dr. Tilman Hassenstein (NDR), Kuratoriumsvorsitzende Dr. Barbara Schwoerer sowie Prof. Dr. Hartmut Morck, Vorsitzender der Jury, und Gastro-Liga Schirmherr Prof. Peter Voß.
Foto: Gastro-Liga e.V./Sebastian Runge
Gruppenfoto Ludwig-Demling-Medienpreis 2016

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