Willkommen auf der Homepage der Gastro-Liga e.V.,

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der Deutschen Gesellschaft zur Bekämpfung der Krankheiten von Magen, Darm und Leber sowie von Störungen des Stoffwechsels und der Ernährung!
Hier finden Sie aktuelle Informationen über die Verdauungsorgane, über ihre Erkrankungen,
über Vorbeugungsmaßnahmen sowie Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten.
Die Gastro-Liga bietet auch zahlreiche Veranstaltungen für Interessierte und Patienten sowie für Ärzte zu
diesen Themen an. Eine Übersicht finden Sie unter der Rubrik Termine. |
Interessantes und informatives Browsen durch unsere Homepage wünscht Ihnen
Ihr
Prof. Dr. Jürgen F. Riemann
Vorsitzender
Die Informationen auf diesen Internetseiten sind kein Ersatz für eine medizinische Betreuung
jeglicher Art. Bei Beschwerden suchen Sie bitte Ihren Arzt auf.
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Magentag 2010
Magen in Not - Neues aus der Wissenschaft
Am 6. November findet der Magentag 2010 statt. Unter dem Motto "Magen in Not - Neues aus der Wissenschaft" informiert die
Gastro-Liga in Vortragsveranstaltungen bzw. bei
Hotlines über Wechselwirkungen in der medikamentösen
Behandlung von Magen- und Herzerkrankungen sowie über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten bei Magenkrebs. Auch auf die Behandlung
allgemeiner Magenbeschwerden, von Geschwüren bis hin zum Reizmagen, wird in den Vorträgen eingegangen. Der Eintritt ist frei.
Unserem Magen wird viel abverlangt. Süßigkeiten, scharf gewürzte oder gepökelte Speisen, fette Pommes frites und Hamburger muss
er ebenso aushalten wie Alkohol, Zigarettenrauch und Medikamente. Der nüchtern nur 20 cm große muskuläre Schlauch in unserem
Inneren ist gut für diese Aufgabe gerüstet. Ausgekleidet mit einer besonders säurefesten Schleimhaut produziert er täglich etwa
1,5 l säurehaltigen Magensaft, der Bakterien und Keime im Speisebrei abtötet und die Nahrung für die weitere Verdauung
vorbereitet.
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Wenn der Magen Hilfe braucht
Stress, bestimmte Schmerz- und Herzmedikamente oder eine Infektion mit dem Magenkeim Helicobacter pylori können dem Magen
zusätzlich zu schaffen machen. Wer dauerhaft Schmerzmedikamente wie NSAR (Nicht-Steroidale-Anti-Rheumatika) oder
Acetylsalicylsäure (ASS) einnehmen muss, hat ein erhöhtes Risiko für ein Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür (Ulkus).
Helicobacter pylori nistet sich in der Magenschleimhaut ein und kann dort eine Entzündung hervorrufen. Das Magenbakterium gilt
heute als Risikofaktor für Magenkrebs. Aber nicht jeder Bakterienträger erkrankt. Vorsicht ist geboten, wenn weitere
Risikofaktoren vorliegen, z.B. eine Schleimhautentzündung, ein Ulkus oder Verwandte bereits an Magenkrebs erkrankt waren.
Magenschutz - Herzschutz
Auch Menschen mit Herzerkrankungen sollten an ihren Magen denken. Nach einem Schlaganfall, einem Herzinfarkt oder bei anderen
Herz-Kreislauf-Erkrankungen müssen Medikamente eingenommen werden, die das Blut flüssig halten. Aber was den Gefäßen gut tut, kann
dem Magen schaden: Plättchenhemmer wie ASS oder Clopidogrel begünstigen die Entstehung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren.
Müssen sie mit anderen gerinnungshemmenden Medikamenten eingenommen werden, erhöht sich das Risiko für eine
Geschwürsblutung.
Um die Magenschleimhaut zu schützen nehmen Herzkranke häufig säurehemmende Medikamente wie Protonenpumpenhemmer (PPI) ein. Sie
werden auch bei der Behandlung von Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren und, in Kombination mit Antibiotika, zur Eradikation von
Helicobacter pylori eingesetzt.
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Gastro-Sprechstunde:
Patienten fragen – Ärzte antworten Nächster Termin: 1. September 2010
Ob Sodbrennen, Völlegefühl, Magengeschwüre, Reizdarm, Blähsucht oder
Durchfall - manch einer leidet ein Leben lang unter Beschwerden der
Verdauungsorgane. Rat und Hilfe bietet die Gastro-Sprechstunde
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Darmkrebs - Frühzeitig erkannt steigt die Chance auf Heilung
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In Deutschland sind jedes Jahr über 73.000 Menschen von der Diagnose Darmkrebs betroffen, mehr als 26.000 sterben jährlich an
den Folgen dieser Erkrankung. Wird der Darmkrebs frühzeitig erkannt, kann er in den meisten Fällen verhindert bzw. geheilt
werden.
Darmkrebs entwickelt sich in der Regel aus Darmpolypen. Diese gutartigen Wucherungen können über einen Zeitraum von sechs bis
zehn Jahren zu bösartigen Tumoren entarten. Tückisch daran ist, dass in dieser Zeit keine Beschwerden bemerkbar sind. Treten
Alarmsignale wie Müdigkeit, krampfartige Schmerzen, Gewichtsverlust und gar Blut im Stuhl auf, ist der Krebs bereits soweit
fortgeschritten, so dass eine Heilung meist nicht mehr oder nur sehr schwer möglich ist.
Nur jeder 10. Vorsorgeberechtigte nutzt das Angebot der Früherkennungsmaßnahmen.
Die sicherste Methode zur Früherkennung von Darmkrebs ist die Darmspiegelung (Koloskopie). Bei der Koloskopie können gutartige
Polypen, sogenannte Adenome, die zu Tumoren entarten können, entfernt werden.
Hat sich Darmkrebs entwickelt, der bereits in tiefere Schichten der Darmwand oder umgebendes Muskelgewebe eingedrungen ist bzw.
die umgebenden Lymphknoten befallen hat, sinkt
die Heilungschance auf 30 bis 60 Prozent. Haben sich erst Tochtergeschwulste (Metastasen) in anderen Organen gebildet, besteht
nur noch eine Heilungschance von weniger als 5 Prozent.
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